Fachbegriffe aus der Welt des Office Papier

Nachfolgend erklären wir Ihnen einige Begrifflichkeiten rund um das Thema Office Papier, welche Sie sicher schon häufig gehört haben:

DIN Formate Papier

A3                    297 x 420 mm

A4                    210 x 297 mm

A5                    148 x 210 mm

A6                    105 x 148 mm

A7                    47 x 105 mm

DIN Formate Briefumschläge

DIN lang           110 x 220 mm

C6/5                 114 x 229 mm

B6                    125 x 176 mm

B5                    176 x 250 mm

B4                    250 x 353 mm

Naturpapier

Die Natur spielt die Hauptrolle bei der Produktion von Papier. Als Rohstoff wir Zellstoff verwendet: ein aus Holz gewonnenes Produkt. Zusätzlich werden Füllstoffe beigemischt, um die Papierqualität zu steuern. Zum Beispiel Eigenschaften wie Lauf- und Bedruckbarkeit. Naturpapiere tragen auch Namen wie Normalpapiere, Universalpapiere oder Multifunktionspapiere. Typisch ist, dass diese Papiere so verwendet werden, wie sie aus der Maschine kommen. Also ohne Beschichtung bzw. Strichauftrag. Die Oberfläche fühlt sich daher rein und natürlich an.

Glätte

Bedrucken und Druckergebnis sehr gut? Das kann von Anwendungsgerät und Glätte des Papiers abhängen. Denn ein glattes Papier bedeutet eine geschlossene Oberfläche. Und diese wiederum verbessert das Druckbild deutlich. Das heißt mehr Randschärfe, weniger Verschmieren oder Ausbluten; gemeint ist das Ineinanderlaufen der Farben.

Grammatur

Die Grammatur gibt Auskunft über das Flächengewicht, also das Gewicht in Gramm pro Quadratmeter Papier. Abgekürzt wird das in der Formel g/m2. Unterschieden wird in Papier (Grammaturen von 7 bis 150 g/m2), Karton (150 bis 600 g/m2) und Pappe (ab 600 g/m2).

Opazität

Opazität und Transparenz bezeichnen die Undurchsichtigkeit bzw. Durchsichtigkeit von Papier. Wichtig ist die Opazität besonders bei Papieren, die doppelseitig bedruckt werden. Wenn man der Papiermasse bei der Herstellung mehr Holzschliff oder Füllstoffe wie Kaolin, Talkum oder Titandioxid zusetzt, steigt die Opazität.

Optische Aufheller

Verbessert man die Helligkeit von Papier, erhöht sich auch der Weißegrad. Dies geschieht mithilfe von farblosen Substanzen, die bei der Produktion der Papiermasse zugefügt werden. Sie können ultraviolette Strahlen absorbieren und als sichtbare Strahlen wieder abgeben.

Laufrichtung

Hier geht es um die Faserrichtung. In welche Richtung richten sich die  einzelnen Fasern bei der Produktion aus? In der Regel befindet sich die Länge parallel zur Papierbahn. Da Papier je nach Laufrichtung andere Eigenschaften aufweist, ist die Laufrichtung so wichtig für ein exzellentes Druckbild. So quellen Fasern in der Breite auf, wenn sie feucht werden. In Folge wellt sich das Papier. Bei der Breitbahn laufen Papierfasern parallel zur kürzeren Seite des Bogens. Bei der Schmalbahn parallel zur längeren Seite des Bogens. DIN-A4-Papiere sind überwiegend in Schmalbahn erhältlich.

Leimung

Um Papier optimal bedruckbar zu machen, wird Leim zugegeben. Dies geschieht bereits bei der Herstellung der Papiermasse. Nur in seltenen Fällen wird nachträglich eine Oberflächenleimung aufgetragen. Vor allem Inkjet-Papier nutzt dieser Prozess, indem die Leimung das Ausbluten der Farbe reduziert.

Papierfeuchte

Wie viel Anteil Wasser befindet sich in Papier? Der Feuchtegehalt nennt den Prozentwert. Als Anhaltspunkte gelten beispielsweise Standard-Offset-Papiere mit einem Feuchtegehalt von zirka 50 % sowie Kopier- und Preprint-Papiere mit zirka 35 %

Preprint

Preprint-Papiere sind etwa Briefbögen oder Formularblätter. Also Papiere, die mehrfach bedruckt werden sollen. Voraussetzung ist, dass dieses Papier über eine geringe Papierfeuchte verfügt, um der Mehrfachbeanspruchung gewachsen zu sein.

Satinage

Die Glättung am Ende der Papierproduktion. Satiniert wird im so genannten Kalander – ein System aus übereinanderliegenden, meist beheizten Stahlgusswalzen und Hartgummiwalzen. Das Papier durchläuft dieses System als letzten Schritt im Herstellungsprozess.

Volumen

Darunter versteht man das Verhältnis zwischen Stärke von Papier und Flächengewicht. Beispiel: Beträgt das Flächengewicht 100 g/m2 ist das Papier mit 1-fachem Volumen 0,10 mmm dick; mit 1,5-fachem Volumen 0,15 mm dick, mit 2-fachem Volumen 0,20 mm etc. Papier mit mehrfachem Volumen ist also dicker.

Weißegrad

Bezeichnet die Reflexionsfähigkeit von weißem Licht. Durch optische Aufheller und Farbstoffe kann darauf Einfluss genommen werden. Die CIE-Norm der Internationalen Beleuchtungskommission gibt den Weißegrad an. Grundsätzlich gilt: Weiße, handelsübliche Papiere sind behandelt. Ausnahme macht mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“ ausgezeichnetes Papier. Hier sind keine optische Aufheller enthalten.